DOCa Rioja

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Rot Wein 1998
Rot Wein 1999
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Amador Escudero


Der Bodega

Die Bodegas Valsacro ist von den Gebrüdern Escudero ins Leben gerufen worden, die dem Weinbau seit vier Generationen verbunden sind und derzeit auch an der Spitze von Bodegas Escudero stehen, die von ihrem Vater, Benito Escudero, gegründet wurde. Dieses Weingut erweist sich aber zunehmend als zu klein für die Projekte, die man für die nächste Zeit ins Auge gefaßt hat.

Valsacro ist die Antwort auf ein ehrgeiziges Vorhaben von Wein und einer Bodega im Gemeindegebiet von Pradejón, in unmittelbarer Nähe von Calahorra, mitten im Herzen der Unteren Rioja, wo auf einem Areal von 73 ha, genannt "La Plana" , vorgesehen ist, innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren eine Bodega nach reinem Stil eines Château zu errichten, wobei das Bauwerk von Weinbergen umgeben wird.

Die vorrangige Überlegung, auf die man bei der Planung des Projektes Wert gelegt hat, galt der Rebfläche. Amador Escudero ist völlig klar, daß der Ursprung eines guten Weines eindeutig in der Rebe begründet ist. Aus diesem Grund entscheidet man sich nach sehr sorgfältigen Studien von Bodenverhältnissen und möglichen Standorten in den drei Teilgebieten Rioja Alavesa, der Unteren und Oberen Rioja, für die bereits erwähnte Gemarkung von Pradejón, für ein Areal mit kargem und steinigem Boden, wo der Anbau von Wein schon seit weit zurückreichender Zeit verbreitet ist. Die obersten 40 cm des Erdreiches bestehen aus kalkhaltigem Ton, der stark steinig durchsetzt ist, gefolgt von einer Schicht von 30 cm aus sehr hartem Kalkstein und einem Untergrund von über 3 Metern an Geröll und kargem Sand. Insgesamt ein Boden, der ideal für Weinberge mit exzellenten Qualitäten bei sehr geringem Ertrag ist.

Zweiter Schritt des Vorhabens war die Suche nach Rebsorten, Unterlagensorten und Klonen, um die bestgeeigneten für die angestrebte Qualität auszuwählen. Man folgte den Ratschlägen der Experimentaltechniker der Weinbauforschungsanstalten EVENA und IMA und entschied sich für die am wenigsten produktiven Typen. Folgend dem Kriterium, sehr geringe Erträge pro Rebstock zu erzielen, nahm man Anpflanzungen von 12 ha mit jeweils 4000 Rebstöcken vor, die in den folgenden Jahren erweitert werden.

Letztlich: die Bodega. Für ihre Planung waren vor allem Funktionalität sowie Erfordernisse des Önologen von Bedeutung:

  • Auswahl der Trauben,
  • Nutzung des Gefälles, was zu einem verminderten Einsatz von Pumpen und anderen Maschinen führt, die Trauben oder Wein in Mitleidenschaft ziehen können.
  • Minimale Energiekosten.
Beim Bau der Bodega ist das natürliche Umfeld besonders berücksichtigt worden, indem man sich für die ursprüngliche Vegetation entschieden hat, die semiariden Gebieten eigen ist, wie z.B. Thymian oder Rosmarin in Gartenanlagen und Zonen, die unterirdische Bereiche wie Faß- und Flaschenlager abdecken. Ebenfalls werden die Abwässer aus der Bewässerung der Weinberge wieder aufbereitet.

Zur Wahrung des natürlichen Umfeldes zählt auch das verwendete Baumaterial, das für diese Region typisch ist, wie handgearbeitete Ziegelsteine und naturbelassener Stein, zudem werden verschiedene Bereiche der Bodega durch einen kastilischen Innenhof verbunden.

Schließlich bleibt noch darauf hinzuweisen, daß ein Experimentierbereich von 3 ha inbegriffen ist, wo Versuche mit verschiedenen Trauben, Klonen sowie zu unterschiedlichen Anpflanzungsdichten und spezielle Vinifizierungen in Kleintankanlagen durchgeführt werden, weiterhin wird in Zusammenarbeit mit der Universität der Rioja ein Forschungslabor eingerichtet werden.

Das Ziel dieses ehrgeizigen Projektes ist die Herstellung von Weinen des gehobenen Niveaus. Die Basis für derartige Erzeugnisse bilden die Weinberge von 80 ha am Monte Yerga, ebenfalls Eigentum der Familie Escudero, in der Nähe des Stammsitzes des Hauses in Grávalos, ein Gebiet mit besten Lagen und hervorragenden Qualitäten der Rioja.

 
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